- Akrinor
Sehr gutes Medikament zur Blutdrucksteigerung bei Hypotonie. - Analgetikum
Analgetika sind Medikamente zur Schmerzbekämpfung wie z.B. Opioide (Morphinsulfat (MSI), Fentanyl (Fentanyl-Jansen), Sufentanil, Piritramid (Dipidolor) ). Sie unterscheiden sich stark in ihrer analgetischen Stärke. - Funkmeldeempfänger (FME)
Auch bekannt als Piepser, Melder o.ä. .
(Das Video zeigt einen Melder des Herstellers, den wir auch in unserer Organisation benutzen) - Funkmeldesystem (FMS)
Dient der Übermittlung von einsatztaktischen Informationen über den Status eines BOS-Fahrzeugs. Dadurch wird der Funkverkehr entlastet und der Leitstellendisponent hat immer eine Statusinfo über seine Fahrzeuge:0 Notruf 1 einsatzbereit über Funk (auch Einbuchen) 2 einsatzbereit auf Wache 3 Einsatz übernommen / Anfahrt zum Einsatzort („ab“) 4 Ankunft am Einsatzort („an“) 5 Sprechwunsch 6 nicht einsatzbereit 7 Patient aufgenommen 8 am Transportziel / EINSATZBEREIT außerhalb vom FZG über Funkmelder erreichbar 9 Handquittung / meist speziell vergeben z. B. „NEF/Notarzt aufgenommen“ - Hypnotikum
Schlafmittel, die zu Bewußtseinsverlust führen (Narkose). Weit verbreitete Hypnotika sind z.B. Disoprivan (Propofol), Etomidat (Etomidat-lipuro), Thiopental (Trapanal). Etomidate z.B. wird nur zur Narkoseeinleitung benutzt, zur Aufrechterhaltung muss ein anderes Hypnotikum genommen werden. Disoprivan ist eins der weltweit gebräuchlisten Narkosemitell, da es gut verträglich ist und wenig Nebenwirkungspotnezial besitzt. - Hypotonie
- Hypertonie
- Infusion
Infusionen sind Flüssigkeiten die meistens als Volumenersatz intravenös gegeben werden. Zu Volumenverlusten beim Menschen kann es kommen durch z.B. starke Blutungen oder fehlende Flüssigkeitsaufnahme und Erbrechen. Sie unterscheiden sich in ihrer Zusammensetzung (näheres im Link). Im Rettungsdienst und im Krankenhaus werden oft VE´s eingesetzt (Vollelektrolytlösungen). Bei niedrigem Blutdruck und zur schnellen Kreislaufstabilisierung wird oft auch HAES gegeben, dass aufgrund großer Proteine viel Flüssigkeit aus dem Gewebe in die Blutbahn ziehen kann. - Intubation
Einbringen eines Tubus (Plastikschlauch) in die Luftröhre zur künstlichen Beatmung bei Atemstillstand (Duch z.B. OP oder Kreislaufstillstand) um das Aspirieren (“Einatmen”) von Flüssigkeiten zu verhindern (Erbrochenes, Speichel etc.), da während einer Narkose oder bei generell bewußtlosen Personen die Schutzreflexe (Husten, Würgen, Schlucken) nicht mehr oder nur unzureichen vorhanden sind. - Larynxmaske
Mittel zur Atemwegssicherung. Oft benutzt für kurze OP´s oder bei schwieriger Intubation. Leicht anzuwenden, daher findet die Larynxmaske (LaMa) auch vermehrt Einzug in die Notfallmedizin -> Einfaches Eiinsetzen bei der Reanimation statt technisch schwieriger Intubation durch den oftmals ungeübten Rettungsassistenten.


- Muskelrelaxation
Totale Entspannung der Muskulatur durch Muskelrelaxanz zur Erleichterung der Intubation und der OP Bedingungen für den Operateur (z.B. keine Zuckungen durch Reflexe oder Eigenbewegungen). Succinylcholin (Lysthenon) oder Atracurium (Tracrium) sind einige dieser Relaxanzien. - Rettungsleitstelle (RLST / LST)
Nimmt Notrufe unter 112 an und koordiniert die Rettungsmittel (Rettungsdienst, Feuerwehr). - Rettungsassistent
Notfallversorgung von Patienten bis zum Eintreffen des Notarztes, Assistenz bei Maßnahmen des Arztes und eigenverantwortliche
Durchführung von Einsätzen, bei denen bis zum Eintreffen im Krankenhaus
nicht die Anwesenheit eines Arztes, aber eine qualifizierte Betreuung
nötig ist. Auch das fachgerechte Durchführen von Krankentransporten ist
Aufgabe des Rettungsassistenten.
- Rettungssanitäter
Meine Aufgaben als Rettungssanitäter kann man grob unter “Logistik” zusammenfassen
. Also das Auto bewegen, Trage holen, Material schleppen, vorbereiten und anreichen. Halt Mädchen für alles…
Je nach RA-Kollege bzw. Notarzt darf man mehr oder weniger auch andere Tätigkeiten ausführen, die normalerweise nicht in mein Aufgabengebiet fallen würden (z.B. Patientenanamnese, Vygo´s legen o.ä.). - NEF
NEF = Notarzteinsatzfahrzeug. Besetzt durch Rettungsassistent und Notarzt. Hat meistens die gleiche medizinische Ausstattung wie ein RTW, zusätzlich jedoch auch spezielle Medikamente, die relativ selten gebraucht werden und aus Kostengründen nicht auf einem RTW vorgehalten werden (z.B. Lyse, Antidote). Wird bei einem Notfall ein Notarzt benötigt, fährt dieser zusammen mit dem RTW zum Einsatzort. Das hat den Vorteil, das der Notart sich wieder freimelden kann, wenn er doch nicht benötigt wird. Der RTW transportiert dann ohne Notarztbegleitung.’



- RTH
Dient meistens als schneller Notarztzubringer (quasi als NEF, nur aus der Luft). Wird angefordert bei schweren Verletzungsbildern (VU, Sturz aus großer Höhe etc.) und wenn zu erwarten ist, dass kein bodengebundener Notarzt innerhalb der Hilfsfrist den Einsatzort erreichen wird. Ausserdem zählen Intensivverlegungen zu seinen Aufgabengebieten. Der RTH des Einsatzgebietes in dem ich fahre ist der Christoph Europa 1.


- RTW
RTW = Rettungwagen. Ein RTW ist ein Auto, das durch medizinisch ausgebildetes Personal, mindestens ein Rettungsassistent und ein Rettungsanitäter besetzt ist, und in der Lage ist, einen Patienten zu transportieren. Die Ausstattung ist durch Gesetze und DIN-Vorgaben geregelt.



- Viggo/Zugang/Braunüle
Viele Wörter die alle das selbe bedeuten: eine Zugangsmöglichkeit in das (venöse) Blutsystem. Kennt jeder. Darüber werden Medikamente gespritzt oder eine Infusion laufen gelassen. Je nach Durchmesser des Plastikschlauchs der in der Vene verbleibt kann mehr oder weniger Flüssigkeit infundiert werden. Die Größen sind farbcodiert.- blau (22G) – Durchfluss 36 ml/min.
- lila (20G) – Durchfluss 61 ml/min.
- grün (18G) – Durchfluss 103 ml/min.
- weiß (17G) – Durchfluss 128 ml/min.
- grau (16G) _ Durchfluss 196 ml/min.
- orange (14G) – Durchfluss 343 ml/min.
Für die reine Medikamentenapplikation reicht rosa/grün meist vollkommen aus. Braucht ein Patient aufgrund von z.B. großen Blutverlusten viel Volumen, werden logischerweise “großlumige” Viggos gelegt (grau/orange).

