Es geht weiter…

Mai 28, 2009

In den letzten Wochen ist es hier doch sehr ruhig geworden. Es schauen aber trotzdem imm wieder Leute vorbei und das motiviert mich, noch mal ein paar Beiträge zu verfassen. Am Samstag steht nach über zwei Monaten RTW Abstinenz wieder eine 24 Stunden Schicht an. Ich hatte private Probleme und nicht zuletzt steht auch noch das Examen in der Ausbildung vor der Tür (nur noch 2 Monate!!). Da tut sich aber grade einiges… dazu aber später mehr…

Stay tuned…


Wiedersehen macht Freude (bringt Tiefkühlkost)….

April 24, 2009

Gestern klingelt es an meiner Tür.

Rettungsrambo: „Guten Tag, Firma Bofrost, Rettungsrambo mein Name.“
Krankenhausblogger: „Hallo Rettungsrambo, kennste mich nicht mehr?“
Rettungsrambo: „Bist du nicht auch RTW gefahren?“
Krankenhausblogger: „Ja genau, ich wusste das du vor 1 1/2 Jahren aufgehört hast aber nicht das du jetzt bei Bofrost arbeitest! Wie geht´s?“
Rettungsrambo: „Gut soweit. Ich musste ja damals aufhören, da ich nen Bandscheibenvorfall hatte und das nie wieder richtig besser geworden ist.“

Soweit der (sehr gekürzte) Dialog. Der Rettungsrambo ist eigentlich kein Rambo gewesen, jedoch wollte er immer alles selber und am besten gleichzeitig machen (gibt da ne Story, dass er den z.B. mal den Notarzt nachgefordert hat, während er die Herzdruckmassage durchgeführt hat und gleichzeitig dem Sani gesagt hat, wass er jetzt tun soll…).

Den Bandscheibenvorfall hat er sich geholt, als er NEF gefahren ist und zur Analgesie nachgefordert wurde. Ein Junge, 16 Jahre, hatte sich das Sprunggelenk gebrochen und brauchte ein Schmerzmittel. Beim Transport des Patienten in den RTW hat er dann eine Bandscheibe den Geist aufgegeben. Der Pubertierende brachte nämlich schlappe 150kg auf die Waage!!!

Und jetzt fährt er halt hypotherme Lebensmittel durch die Gegend, anstatt wiederbelebter Patienten mit milder Hypothermie:S


Passfoto

April 12, 2009

War ´ne teure Party Donnerstag! Und das obwohl ich nicht getrunken habe, da ich der Fahrer war… oder eben gerade deswegen…

Was war geschehen?

Innerorts geknipst worden, kurzer Blick auf den Tacho: ~85 km/h, erlaubt wären 50 km/h.
Laut www.bussgeldkataloge.de wären das: ~185€; 3 Punkte in Flensburg und ein Monat Fahrverbot!

Frohe Ostern :-kotz..


Blutspende

Januar 28, 2009

War heute das erste mal Blutspenden. Man sollte ja anch möglichkeit mind. 2l trinken, was ich nicht wirklich geschafft habe. Hatte ja Frühdienst. Und das heisst nunmal im moment: Akkordarbeit. Naja, irgendwann hatte ich dann die Nadel im Arm (die ist wirklich so groß, quasi G16) und lag auf der Liege. Die ersten 150ml waren abgezapft als ich auf einmal meinen eigenen Herzschlag kräftig pochen hörte, ich merkte wie das Blut aus dem Kopf wich und mir schwindelig wurde. Hab das dann der Schwester gesagt, die daraufhin abbrechen wollte (bin ja Erstspender). Ich hab sie überzeugt es „weiterlaufen“ zu lassen. Ging dann auch halbwegs aber mulmig war mir dann doch noch für ein paar Stündchen…

Ist aber ganz interessant am eigenen Körper zu sehen/merken, wie einem so der Kreislauf weggeht…

Sind ja immerhin auch 450ml. In 2 Monaten darf ich mich dann wieder anstechen lassen.


2009!

Januar 1, 2009

Ein frohes neues Jahr an alle Leser!

Ich wünsche allen viel Erfolg und vor allem Gesundheit!

neujahr09


„Komm´isch jetzt in Fääährnseehn?“

Dezember 29, 2008

Ne, nur ins Radio. War heute in der Stadt und bin vom WDR-Rundfunk „interviewt“ worden, was ich denn bei der Kälte (~0°C) so mache… Tolle Frage.


Wünsche, Wünsche, Wünsche

Dezember 23, 2008

Ich wünsche allen Leserinnen und Lesern meines Blogs Frohe Weihnachten! (und natürlich auch allen anderen hmmm... )

Genießt die Zeit mit eurer Familie…

frohe-weihnachten


Von Statistiken und Studien

Dezember 18, 2008

Wie ich grade gesehen habe, wurde gestern (17.12.) der Besucherrekord meines Blogs auf einen neuen Höchstwert geschraubt! Dafür danke ich all den Lesern, die sich frei-, unfall-, oder ganz willig auf meine Seite verirrt haben… Bald werden es Millionen sein! Es ist nicht mehr aufzuhalten… -oopss Grinnnss!

Wie dem auch sei, ich wollte euch kurz die Studie näherbringen, von der ich einiges halte. Hier die Ultrakurzfassung:

Atemwegsmanagement bei Reanimation

Das ersteintreffende Rettungsmittel stellt einen Kreislaufstillstand fest.
Der 2. Mann fängt sofort mit der Herzmassage an (bis 100 mal).
In der Zeit hat der 1. Mann Zeit, die Atemwegshilfe auszupacken und einzuführen.

Die Atemwegsmittel sind entweden die Larynxsmaske (siehe auch Glossar) oder der Larynxtubus.
Welches dieser Mittel der Anwender zur Verfügung hat, steht erst beim öffnen der nicht durchsichtigen Verpackung fest.
Er hat nun 2 Versuche, das Hilfsmittel zu platzieren. Schafft er das nicht, wird in den Standardalgorithmus der ERC gewechselt (= Maskenbeatmung/Thoraxkompression 2:30).
Die richtige Platzierung der Hilfsmittel lässt sich u.a. dadurch feststellen, dass sich der Brustkorb hebt, kein Luftentweichen (Leckage) zu hören/fühlen ist und der Beatmungsdruck niedrig ist.
Nach dem Einsatz ist auf der Wache ein Sonderprotokoll auszufüllen, wo Erfahrungen etc. festgehalten werden können

Meine Meinung zu dem Thema ist folgende:
Ich finde es klasse, dass nun endlich alternative Atemwegsmittel auf den RTW/NEF vorhanden sind. Bisher war es so, dass nur Maskenbeatmung oder Intubation möglich waren. Die Maskenbeatmung ist mitunter extrem schwierig, oder auch unmöglich und erfordert einiges an Erfahrung und auch Übung. Gleiches gilt für die Intubation. Zudem führt eine Maskenbeastmung bei Kreislaufstillstand auch immer zu einer Belüftung und damit Blähung des Magens, da der normale Verschlussdruck des „Magensphynkters“ (Verschluss zwischen Speiseröhre und Magen) beim kreislaufsuffizienten Patienten 20 mmHg beträgt, also eine gute Maskenbeatmung möglich macht, bei Kreislaufstilstand jedoch innerhalb von Minuten auf fast null fällt und somit eine Mageninsufflation nicht zu vermeiden ist. Auch nicht bei perfekter Technik.
Die Intubation erfordert gleichauf hohe Fertigkeiten und es kann mir keiner weissmachen, dass ein hauptamtlicher RA Routine in der Intubation hat. Zumal präklinisch die Bedingungen weitaus schwerer sind, als sie es im OP sind.

Mit der Larynxmaske habe ich im OP gute Erfahrungen machen können, bzw. dürfen. Ich konnte einige dutzend bei Erwachsenen als auch bei Kleinkinden legen und habe ausnahmslos ALLE dicht gekriegt. Also quasi Idiotentest bestanden Top.
Es gibt verschiedene Techniken, letzendlich zählt nur die Effektivität. Mit dem Larynxtubus habe ich keine Erfahrungen.

Ich bin gespannt, ob auch unsere Wachen an der Studie teilnehmen. Ach ja, die Hilfsmittel dürfen nur dann vom RA angewendet werden, wenn er vorher eine Einweisung und praktische Übung erhalten hat. Ich dürfte das also nicht…
Aber die Praxis sieht mitunter anders aus…


Feierabend

Dezember 15, 2008

www.hallopizza.de

1 mal Pizza Kentucky, ein Wrap mit Chicken für morgen Abend und ein Bitburger aus dem Kühlschrank (4°C)

Kann ich jedem nur empfehlen! Top

Mehr zum heutigen ersten Tag auf Station entweder morgen oder übermorgen. Eins kann ich sagen, der Pflegealltag hat mich wieder…! Zum Kommentar von completelife kann ich also hinzufügen, das mein Job nicht immer der Hammer ist. Aber darüber schreib ich dann im nächsten Beitrag…


Italienische Post…

Dezember 11, 2008

Folgenden Kommentar wurde von einem User names „pizza“ zum letzten Beitrag gepostet:

„toll, wenn interessierts?kauf dir ein tagebuch aber poste den schrott nicht ins i net“

Ich habe diesen Kommentar gelöscht, da ich den Inhalt nicht teile, jedoch frage ich mich dann doch, ob noch mehr Leute so denken.
Also, findet ihr die Beiträge zu „kindisch“, „realitätsfern“, „zu privat/uninteressant“ o.ä.???

Für konstruktive Kritik habe ich immer ein Ohr offen. Kommentare wie oben finden bei mir jedoch recht wenig Beachtung…

Dabei ist Pizza doch mein Lieblingsessen… ;-)

P.S.: Immerhin waren seit dem Erstellen des Blogs schon knapp 2000 Besucher auf meiner Seite…!