Mai 28, 2009
In den letzten Wochen ist es hier doch sehr ruhig geworden. Es schauen aber trotzdem imm wieder Leute vorbei und das motiviert mich, noch mal ein paar Beiträge zu verfassen. Am Samstag steht nach über zwei Monaten RTW Abstinenz wieder eine 24 Stunden Schicht an. Ich hatte private Probleme und nicht zuletzt steht auch noch das Examen in der Ausbildung vor der Tür (nur noch 2 Monate!!). Da tut sich aber grade einiges… dazu aber später mehr…
Stay tuned…
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Verfasst von krankenhausblogger
Mai 3, 2009
Das Thema Patientenverfügung ist ein sehr komplexes Thema. Ich möchte gar nicht groß auf Thema an sich eingehen, sondernauf einen Fall, der sich letzte Woche in meinem Krankenhaus abgespielt hat (Namen sind wie immer rein fiktiv).
Herr Großbach liegt auf einerNormalstation eines peripheren Krankenhauses, als er über zunehmden Schwindel und Schwäche berichtet. Herr Großbach ist seit längerem durch verschiedene Krankheiten in seinem Denken und Handeln stark eingeschränkt, er benötigt bei fast allem Hilfe.
Die Ärzte vermuten die Ursache für die Symptome in einer ausgeprägten Bradykardie (niedrige Herzfrequenz [<50 Schläge/min.]) und wollen den Patienten in unser Haus verlegen, da wir über eine gute Kardiologie verfügen, die sich u.a. auf Schrittmacherimplantationen speziealisiert hat. Es soll also ein Gerät eingesetzt werden, dass dem Herz die Frequenz vorgibt, damit es nicht mehr zu langsam schlägt. Per arztbegleitetem Intensivtransport wird der Patient vormittags zu uns verlegt. Die Tochter kommt ebenfalls um für Rückfragen zur Verfügung zu stehen, denn Herr Großbach kann keine adäquaten Antworten mehr geben bzw. Entscheidungen treffen. Die Tochter ist der gesetzliche Betreuer (d.h. sie trifft die Entscheidungen für ihren Vater bezüglich seiner Behandlung).
Die Tochter wünscht die Schrittmachertherapie und so wird der Patient vorerst auf eine kardiologische Überwachungsstation verlegt, die Tochter fährt nach Hause. Den Rest des Beitrags lesen »
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